JDAV Nordbayerncamp 2014

Alle zwei Jahre treffen sich die JDAV Sektionen aus Nordbayern mit ihren Jugendgruppen auf dem Nordbayerncamp. Dort können die Jugendlichen in verschiedenen Workshops klettern, bouldern, slacklinen, wandern und vieles Weitere rund um die Natur und den Bergsport ausprobieren. Beim letzten Mal waren wir mit Jugendlichen aus der Sektion schon dabei. Es hatte allen super viel Spaß gemacht und es kam immer wieder die Frage auf: “Wann ist denn das nächste Camp?!?” Dieses Jahr war es wieder soweit und wir waren wieder mit dabei!
Im Vorfeld haben sich 12 Jugendliche angemeldet. Und wir als Jugendleiter hatten viel Lust auch einen Workshop anzubieten. Die erste Idee war schnell geboren: Eine Mischung aus Geocaching, Orientierung im Gelände und Wandern, garniert mit kleinen Rätseln und Aufgaben rund um Natur, Pflanzen und Gruppenspielen. Jetzt musste ein genauer Plan her: dazu haben wir die Bikes eingepackt und das Gelände in der Nähe von Hersbruck unter die Lupe genommen. Der erste Eindruck: Super Trails und tolle Landschaft. Doch leider ist ein Mountainbike-Workshop nicht realisierbar, da wir uns selbst um Fahrräder für die Teilnehmer hätten kümmern müssen. Schade! Den Fokus auf unser Vorhaben eine Route für unseren eigentlichen Workshop zu lenken fiel uns nicht leicht. Nach einem Tag kreuz und quer durch den Wald, vorbei an einem leeren Wasserspeicher und durch die angrenzenden Ortschaften hatten wir eine tolle Route mit spannenden Überraschungen.

Der Tag der Anreise war gekommen. Kurz vor der Abfahrt hat sich noch ein Teilnehmer verletzt und konnte leider nicht mitfahren. Nach einigen weiteren Unwegsamkeiten hatten wir es geschafft: Alle Mann in den Autos, Ausrüstung an Bord und Los!
Am Zeltplatz angekommen ging es an das Einrichten des Lagers mit der wichtigen Frage wer schläft in welchem Zelt und vor allem wo und neben wem steht welches Zelt. Geschafft! Alles verräumt und das Camp konnte beginnen.
Dieses Jahr konnten die Jugendlichen sich entscheiden klettern zu gehen, eine Höhle zu besuchen, am Zeltplatz zu slacken und mit uns „wandern“ zu gehen. Unsere Gruppe war bunt gemischt und verabschiedete sich schnell in den Wald, wo wir mit einem kleinen Kennenlernspiel starteten, bei dem verschiedene Pflanzenbestimmungsbücher erspielt werden konnten. Die Gruppe sollte über den Tag möglichst viele Pflanzen von einer Liste finden – mit den Büchern ist es natürlich leichter; oder wisst ihr wie ein Zottiger Klappertopf aussieht? Dann ging es in guter alter Geocachingmanier über Stock und Stein – jedoch ohne GPS. Als Hilfe gab es Karten aus verschiedenen Jahrhunderten, eine Armbanduhr und die Sonne als Kompassersatz – ja wir hatten gutes Wetter. Zum krönenden Abschluss der Workshops haben sich alle am Baggersee zum baden getroffen. Nach dem Abendessen war noch genug Energie in den Knochen um sich beim Bierbankbouldern zu verausgaben. Julia hatte angekündigt schon am Samstagabend fahren zu müssen, aber anscheinend wollten unsere Teilnehmer nicht, dass Julia schon fährt und haben kurzerhand ihren Schuh versteckt – Fast hätte es auch geklappt. Den Abend und damit auch das diesjährige Nordbayerncamp haben wir gemeinsam an einem großen Lagerfeuer ausklingen lassen.
Bis zum Nordbayerncamp 2016!

Julia, Hannes und Hannes